Foto: AEGIS Protect
Referenz · Leerstand
Leerstehendes Wohnhaus in Kleve mit autarken Detektoren gesichert
Permanente Überwachung statt punktueller Kontrollen – ohne Strom- oder Internetanschluss vor Ort
IB West gGmbH
- Unsere Leistung
- Begehung und Absicherung des Objekts, Planung, minimalinvasive Montage und Funktionstest autarker Detektoren (autarke Videoüberwachung), Alarmierung mit Sirene und Polizei bei Detektion.
- Ziel
- Ein leerstehendes, zum Verkauf stehendes Einfamilienhaus war in kurzer Zeit zweimal von unbefugten Personen besetzt und verwüstet worden. Der Eigentümer wollte das Objekt kurzfristig wirksam schützen.
- Ort / Region
- Kleve, Niederrhein
Wiederholt besetzt und verwüstet
Für ein leerstehendes Wohnhaus in Kleve fragte die IB West gGmbH einen Revierdienst an. Wir haben stattdessen autarke Detektoren installiert, die unbefugte Personen schon beim Betreten des Grundstücks erfassen.
Vorgehen & Details
Ausgangslage: wiederholt besetzt und verwüstet
Die IB West gGmbH bietet in Kleve ein größeres, leerstehendes Einfamilienhaus über einen Makler zum Verkauf an. Innerhalb kurzer Zeit hatten sich dort zweimal unbefugte Personen eingenistet und randaliert. Der Eigentümer fragte bei uns kurzfristig einen Revierdienst an, der regelmäßig nach dem Rechten sieht.
Unser Ansatz: Detektion statt Stichprobe
Revierfahrten konnten wir an diesem Standort nicht anbieten. Wir haben stattdessen eine aus unserer Sicht effektivere und kostengünstigere Lösung vorgeschlagen: autarke Videoüberwachung mit autarken Detektoren. Sie erfassen unbefugte Personen direkt beim Betreten des Grundstücks und lösen weitere Maßnahmen aus, etwa Sirene oder Alarmierung der Polizei. So ist das Objekt permanent überwacht statt nur punktuell kontrolliert.
Komplett autark: Der Kunde muss weder Strom noch Internet bereitstellen.
Minimalinvasive Montage: Da das Haus zum Verkauf steht, sollte es nicht durch aufwendige Installationen beschädigt werden.
Direkte Reaktion: Alarm im Moment des Zutritts, nicht erst bei der nächsten Kontrolle.
Planung anhand des Liegenschaftskatasters
Auf Basis eines Katasterauszugs haben wir die Kamerapositionen geplant. Das Haus teilt sich eine Zufahrt mit dem Nachbargrundstück, der Garten ist über einen offenen Zugang frei erreichbar. Ab dort setzt die Überwachung an. Die Haustür liegt direkt am Bürgersteig.
Objekt begangen, durchsucht und gesichert
Vor Ort haben wir zunächst das gesamte Gebäude und die Außenbereiche begangen. Die Tür zum Innenhof stand offen, ihre Verglasung war beschädigt, auch die Kellertür war offen. Wir fanden Brandspuren, Müll und deutliche Spuren davon, dass sich jemand im Haus aufgehalten hatte. Nachdem wir das gesamte Gebäude kontrolliert hatten und sich keine Personen mehr darin befanden, haben wir die Sicherheitstechnik installiert, ausgerichtet und einem Funktionstest unterzogen. Seitdem ist der Innenhof abgesichert.
Ergebnis: Eindringling beim Betreten erfasst
In der Nacht zum 20.10.2026, rund elf Tage nach der Installation, kam der erste ungebetene Besucher. Gegen 00:57 Uhr erfasste ihn der Detektor direkt beim Betreten des Grundstücks, die Sirene wurde ausgelöst. Die alarmierte Polizei war wenige Minuten später vor Ort. Die Person konnte nicht aufgegriffen werden.
Eindrücke
Ausgewählte Bilder aus dem Projektverlauf.
Ergebnis
In der Nacht zum 20.10.2026, rund elf Tage nach der Installation, wurde ein Eindringling direkt beim Betreten des Grundstücks detektiert. Die Sirene wurde ausgelöst, die alarmierte Polizei war wenige Minuten später vor Ort. Die Person konnte nicht aufgegriffen werden.
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