Foto: AEGIS Protect GmbH & Co. KG
Referenz · Videoüberwachung
Videoturm nach Vandalismus am Historisches Rathaus Münster
Mobiler Kameraturm am Prinzipalmarkt gegen wiederholte Farbattacken aufs Denkmal
Kunde
Stadt Münster
- Unsere Leistung
- Aufbau und Betrieb eines mobilen Videoüberwachungsturms (Teleskopmast mit Mehrfachoptik), Live-Anbindung an die Zentrale mit sofortiger Polizeianforderung bei Verdachtsfällen; intensive Abstimmung mit Stadtverwaltung, Polizei Münster und Staatsschutz.
- Ziel
- Wiederholte Farb- und Schmierattacken auf Naturstein und Hoffassaden verhindern bzw. unter erschwerenden Bedingungen (Lack, politisch motivierter Kontext) aufklären – unter Wahrung datenschutzrechtlicher Vorgaben und mit belastbarer Ansprechpartnerkette zu den Ermittlungsbehörden.
- Ort / Region
- Münster, Nordrhein-Westfalen
Schutz des Rathauses nach Serien-Vandalismus
Seit etwa August 2024 wurde das Historische Rathaus der Stadt Münster wiederholt Ziel von Farbattacken – mit roter Farbe und teils politischen Schriftzügen auf Fassaden und im Innenhof. Die Verwaltung registrierte in der Folge eine ganze Reihe Fälle, erstattete Anzeige und beteiligt bei Verdacht auf politische Motive den Staatsschutz. Wir arbeiten hier eng mit Polizei und Staatsschutz zusammen und stellen nach städtischer Beauftragung den mobilen Hochkameraturm: Die Westfälischen Nachrichten dokumentieren den Einsatz vor dem Rathaus und das Zusammenspiel mit der Leitstelle (<a href="https://www.wn.de/muenster/stadt-muenster-uberwachungskameras-rathaus-farbattacken-3174516" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WN: Überwachungskameras vor dem Rathaus</a>).
Vorgehen & Details
Einordnung der Vorfälle
Medien berichten wiederholt über Beschmierungen – zuletzt etwa im Juni 2025 unter Verweis auf die seit dem Vorjahr gezählten Fälle und laufende Reinigungsarbeiten am Naturstein (WDR, WN). Hintergrund ist u. a. der Verdacht politisch motivierter Taten; die Stadt führt parallel die aufwändige Denkmalpflege fort.
Technische und organisatorische Lösung
Wie die WN ausführen, filmen drei Kameras den Bereich vor dem Rathaus und zum Friedenssaal-Eingang; Aufzeichnung erfolgt in einem von der Verwaltung festgelegten nächtlichen Zeitfenster (von abends bis morgens, konkrete Uhrzeiten werden öffentlich nicht genannt). Die Bildübertragung läuft live in die Zentrale eines Sicherheitsdienstleisters – bei Verdacht wird unmittelbar die Polizei informiert. Vor dem Hintergrund wiederholter Lack-Attacken war das Vorgehen nach Angaben der Stadt datenschutzrechtlich geprüft.
Unsere Rolle
Wir betreiben die Anlage und Koordination gegenüber der Leitstelle; im polizeilichen und staatsschutzrechtlichen Kontext stehen wir für die fachgerechte Zusammenarbeit und Dokumentation zur Verfügung. Ziel ist Abschreckung und schnellere Aufklärung, ohne die Sensibilität des öffentlichen Platzes außer Acht zu lassen.
Eindrücke
Ausgewählte Bilder aus dem Projektverlauf.
Ergebnis
Der Prinzipalmarkt vor dem Rathaus und der Zugang zum Friedenssaal werden zeitgesteuert (Aufzeichnung v. a. abends bis morgens, ohne veröffentlichte Uhrzeit) technisch abgesichert; Hinweise fließen strukturiert in die polizeilichen und staatsschutzrechtlichen Ermittlungen nach den dokumentierten Attacken ein.
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